Jan 23

Eigenfett zur Brustvergrösserung dank Wasserstrahl-Operationstechnik

Mit Eigenfett lassen sich sehr natürliche Resultate erzielen

Mit Eigenfett lassen sich sehr natürliche Resultate erzielen

Kaum ein Eingriff in der plastischen Chirurgie wird so häufig nachgefragt, wie der nach einem grösseren, strafferen Busen. Dabei stehen Interessierte den künstlichen Silikon-Gel-Implantaten oftmals skeptisch gegenüber. Dr. Clarence P. Davis von swissestetix hat bietet daher diesen Frauen seit Jahren eine sehr zufriedenstellende Alternative an: Eigenfett. Eigenes Fett kann aus verschiedenen Körperregionen entnommen und danach sicher in die Brust reinjiziert werden. Dank der innovativen WAL (Wasserstrahl assistierte Liposuction) Absaugmethode entsteht durch diesen minimalinvasivem Eingriff bei geeigneten Patienten ein natürlich schönes Dekolleté. Ganz ohne Silikon, ohne chirurgischen Eingriff und ohne sichtbare Narben.

Bei der Brustvergrösserung mit Eigenfett werden Fettzellen an einer beliebigen Körperstelle abgesaugt, aufbereitet und anschließend an die richtigen Stellen in die Brust injiziert. Die Innovation: Während durch herkömmliche Methoden der Fettabsaugung früher viele Fettzellen beschädigt wurden, können heute mit der modernen Wasserstrahlassistierten Fettabsaugung die meisten abgesaugten Fettzellen komplett erhalten werden. So wachsen 70 bis 80 Prozent von ihnen dauerhaft in der Brust an, während Knotenbildungen und Verkalkungen des injizierten Eigenfettes weitgehend vermieden werden können.

Das Ergebnis besticht durch seine Natürlichkeit. Zudem verbessert sich meist auch die Oberflächenstruktur der Haut. Dehnungsstreifen, die beispielsweise durch eine Schwangerschaft entstanden sind, bilden sich zurück. Die Eigenfettmethode ermöglicht eine Brustvergrösserung um maximal eine Körbchengrösse und eignet sich auch zum Ausgleich von Asymmetrien.

“Auch wenn immer noch viel mehr Frauen eine Brustvergrösserung mit Silikon wünschen, nimmt doch die Zahl derjenigen Patientinnen zu, die nach einer natürlichen Alternative fragen”, erläutert Dr. Clarence P. Davis von swissestetix in Zollikon und Rapperswil. Als einer der ersten und mit weit über 1000 Brustvergrösserungen mit Eigenfett auch nach wie vor einer der in der Schweiz am meisten Erfahrung mit dieser Methode hat, weiss Dr. Davis, dass er mit der Technik ganz im Trend hin zu minimalinvasiven und narbensparenden Eingriffen liegt.

Das sogenannte WAL-Verfahren findet seinen Ursprung in der Allgemeinchirurgie. In dieser wird ein Verfahren der schonenden Gewebetrennung durch einen Hochdruckwasserstrahl schon seit Jahren erfolgreich angewandt.

Die logische Weiterentwicklung im schönheits-chirurgischen Bereich dieser Technik, ist das WAL-Verfahren. Hierbei werden die zu entfernenden Fettzellen durch einen hauchdünnen energiereichen Wasserstrahl herausgelöst und im gleichen Arbeitsgang abgesaugt. Selbst die Behandlung von grossvolumigen Arealen ist dadurch kein Problem. Auch verbleiben keine grossen Flüssigkeitsmengen im Körper, was wiederum zu einer Minderbelastung des Körpers führt und das Resultat bereits während des Eingriffes einschätzbar macht. Dadurch kann gegebenenfalls korrigierend eingegriffen werden, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Die entscheidenden Vorteile dieses Verfahrens, welches mit dem BODYJET®-System durchgeführt wird, sind:

- erheblich verkürzte OP-Zeit
- simultanes Druck-Infiltrieren und Absaugen
- deutlich geringere medikamentöse Belastung
- gute intraoperative Beurteilung
- problemloses Modellieren der Übergangszonen
- Senkung der Komplikationsrate und der Korrekturen
- erhebliche Verminderung der Traumatisierung von Nerven und Gefäßen

Weitere Literatur:

 

Dez 27

Run auf Schönheits-OPs: Viele starten «aufgefrischt» ins 2014

Nach dem Festtags-Schlemmen eine Bauchstraffung, mit neuen Brüsten oder faltenfrei ins neue Jahr: Gerade in dieser Zeit sind Schönheits-Operationen sehr gefragt – auch in der Region.

Von Roland Lieberherr

Rapperswil-Jona. – Ein Fitness-Abo oder generell mehr Sport treiben, um die Weihnachtspfunde loszuwerden? Gesünder leben und dem Körper auf natürliche Weise Gutes tun, um sich wohl und glücklich zu fühlen? Solche alljährlichen Neujahrsvorsätze erhalten zunehmend Konkurrenz. Anstatt sich zur «Badifigur» fitzutrimmen, gehen immer mehr den einfacheren Weg und legen sich lieber unters Messer.

Vor allem gegen Jahresende haben Schönheits-Operationen jeglicher Art Hochkonjunktur. So auch im Schönheits-Institut Swissestetix in Rapperswil-Jona. «Wir sind total ausgelastet, haben fast keine freien Termine», sagt Schönheitschirurg Clarence P. Davis.

Auch Minderjährige auf OP-Tisch

In den Operationssälen herrscht Hochbetrieb, im Vergleich mit anderen Monaten werden momentan bis zu dreimal mehr plastische Eingriffe durchgeführt. Immer mehr Frauen gönnen sich nach einem anstrengenden Jahr eine Schönheits-OP oder -behandlung – zurzeit stehen laut Davis vor allem Fettabsaugungen und Faltenbehandlungenhoch im Kurs.

Der Schönheits-Chirurg erzählt im Interview, warum für junge Frauen eine Nasen-OP oder neue Brüste vergleichbar sind mit dem Kauf eines Autos, warum er auch mal Minderjährige operiert und wie nah die Schweizer bereits dem amerikanischen Beauty-Wahn sind.

 

Dr. C. P. Davis in der Südostschweiz by Swissestetix

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Dez 16

Der Ernährungsmediziner November 2013

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

Es ist erstaunlich, wie schnell ein Jahr um ist. Rückblickend erkennt man erst, was alles geleistet worden ist. Vor einem Jahr konnte ich Ihnen von der Entwicklung der Lehrkliniken berichten, die sehr erfolgreich Schwerpunkte mit herausragenden Behandlungsergebnissen gebildet haben. Dieses Jahr haben wir unsere Kräfte zur Unterstützung der Berufsverbände und der ErnährungsmedizinerInnen verwendet. In drei Kompaktkursen haben wieder 175 KollegInnen die Voraussetzung zur Qualifikation ErnährungsmedizinerIn DAEM/DGEM® erlangt. Ein Kurs wurde bereits zum zweiten Mal nach dem Konzept des Blended Learnings zur großen Zufriedenheit der Teilnehmer durchgeführt, da sich durch Auslagerung von 20 Stunden in zwei Telelernphasen die Präsenzzeit um diese Stundenzahl vermindert hat. Eine Neuerung bei den Kursen war auch die Einführung pädagogisch-psychologischer Module, die zur ergänzenden Teilnahme an der zertifizierten Pädagogisch-psychologischen Fortbildung berechtigt, die ebenfalls schon zweimal in diesem Jahr mit großem Enthusiasmus von ErnährungsmedizinerInnen absolviert wurde. Damit wird eine Forderung der Kostenträger für die Zulassung der ErnährungsmedizinerInnen als Leistungserbringer nach § 43 SGB V erfüllt. Eine weitere Forderung der Kostenträger ist die kontinuierliche Fortbildung, der mit den im „Der Ernährungsmediziner“ (Heft 13/3, 2011) geschilderten Nachweisen Rechnung getragen und durch ein entsprechendes Zertifikat der DAEM bestätigt wird. Punkte für dieses Zertifikat können nicht nur online, sondern z.B. auch durch Teilnahme an Spezialseminaren der DAEM oder anderer Fortbildungsinstitutionen gesammelt werden (ausführlich nachzulesen auf unserer Internetseite (http://www.daem.de/publikationen/emediziner.php). In themenbezogenen Spezialseminaren, die in der Regel in Kooperation mit den Berufsverbänden durchgeführt werden, wird die Interaktion im Ernährungsteam an praktischen Beispielen dargestellt, da nachgewiesenermaßen hiervon wesentlich der Erfolg der Therapieanstrengungen abhängt.

In diesem Jahresabschlussheft widmen wir uns zwar wieder den Hauptthemen wie Adipositas, metabolisches Syndrom und neuen Erkenntnissen über das “gut brain”, aber in der Weihnachtszeit dürfen auch Mandeln und Nüsse nicht fehlen.

Ich wünsche Ihnen eine frohe Adventszeit, ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches, zufriedenes und erfolgreiches Neues Jahr.

Last but not least möchte ich mich bei meinen Mitarbeitern und den Autoren, in alphabetischer Reihenfolge, für die großartige Zusammenarbeit bedanken: Renate Bogenrieder, Andrea Drewski, Dr. Albrecht Gebhardt, Monika Göhrig, Dr. Herta Konold und stellvertretend für alle Autoren, bei Prof. Udo Rabast. Ihnen, liebe LeserInnen danke ich für die Treue und alle Anregungen und Anmerkungen und freue mich auf die weitere gute Zusammenarbeit im Jahr 2014.

Heft15-4 by Swissestetix

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Nov 07

Forschungsprojekt startet: Heilen mit Körperfett

Schwerin

Im menschlichen Fett steckt medizinisches Potenzial. Eine kleine Schweriner Firma will die Ressource nutzbar machen.

Bernd Lindner ist Geschäftsführer der human med AG in Schwerin. Das Medizintechnikunternehmen entwickelt gemeinsam mit der Universität Rostock weitere Einsatzgebiete für den intelligenten Wasserstrahl. Neben chirurgischen Eingriffen und herkömmlichem Fettabsaugen könnten die Geräte zukünftig auch bei der Wundheilung oder beim Brustaufbau nach Krebsoperationen eingesetzt werden.

Bernd Lindner ist Geschäftsführer der human med AG in Schwerin. Das Medizintechnikunternehmen entwickelt gemeinsam mit der Universität Rostock weitere Einsatzgebiete für den intelligenten Wasserstrahl. Neben chirurgischen Eingriffen und herkömmlichem Fettabsaugen könnten die Geräte zukünftig auch bei der Wundheilung oder beim Brustaufbau nach Krebsoperationen eingesetzt werden. (Foto Jens Büttner )

Für die Gewinnung und den Einsatz körpereigener Fettzellen in der plastischen Chirurgie und anderen Medizinbereichen werden in Schwerin neue Techniksysteme entwickelt. Sie basieren auf der Wasserstrahltechnik, die bereits seit Längerem bei chirurgischen Eingriffen und bei der herkömmlichen Fettabsaugung zum Einsatz kommt. Bislang sei es vor allem darum gegangen, unerwünschtes Fettgewebe zu entfernen. „Erst in jüngerer Zeit wurde der große klinische Nutzen des abgesaugten Fettgewebes entdeckt“, erläuterte Projektleiterin Inge Matthiesen von der human med AG am Mittwoch in Schwerin den Grund für den Bau neuer Geräte.

Das gemeinsame Forschungsprojekt der human med AG Schwerin und Wissenschaftlern der Universität Rostock wird vom Land mit 1,3 Millionen Euro an EU-Mitteln gefördert. Damit übernimmt der Staat bei Gesamtkosten von knapp 1,7 Millionen Euro den Großteil der Investitionen. Das neue, mobile Medizingerät solle zusätzliche Therapiemöglichkeiten in der Krankenversorgung eröffnen, erklärte Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) bei der Übergabe des Förderbescheides.

Eine natürliche Alternative zu Silikon-Kissen

Mit Hilfe der neuen Gerätegeneration soll das gewonnene Körperfett gleich so aufbereitet werden, dass es sofort wieder zu medizinischen Zwecken eingesetzt werden kann. So gebe es bereits Erfolge bei der Wundheilung bei Diabetikern oder bei der Regeneration von Hautpartien nach Verbrennungen, sagte Matthiesen. Körpereigenes Fettgewebe könne auch beim Brustaufbau nach Krebsoperationen eingesetzt werden und sei so eine natürliche Alternative zu Silikon-Kissen.

Vielversprechend sei auch der Einsatz der im Körperfett in vergleichsweise großer Menge enthaltenen Stammzellen. Doch da seien die Forschungen im Ausland schon deutlich weiter als in Deutschland, erläuterte Matthiesen. Nach Angaben von Firmenchef Bernd Lindner sollen nach erfolgreichen Tests die neuen Geräte voraussichtlich Ende 2014 in Serie gehen und weltweit vertrieben werden.

Glawe äußerte die Gewissheit, dass die seit 2008 gewährte Förderung gemeinsamer Forschungsprojekte mittelständischer Firmen und Hochschulen im Land die Entwicklung neuer, marktfähiger Produkte und Verfahren voranbringt.

Quelle: Nordkurier

Weiterführende Literatur:

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Nov 04

Ein halbes Körbchen mehr: Vor- und Nachteile von Eigenfett

Berlin (dpa/tmn) – Die Methode klingt überzeugend: Fett von Hüften oder Oberschenkeln wird abgesaugt und anschließend in die Brust gespritzt, um diese zu vergrößern. Die sogenannte Eigenfettbehandlung gilt zudem als risikoarm. Und doch hat sie einen Nachteil.

Eine Brustvergrösserung mit Eigenfett gilt als risikoarm

Eine Brustvergrösserung mit Eigenfett gilt als risikoarm

Eine Brustvergrößerung mit Eigenfett gilt als schonender als eine Vergrößerung mit Silikonimplantaten. Denn es werden körpereigene Fettzellen dafür verwendet. Allerdings lässt sich die Brust mit einem einmaligen Eingriff um höchsten eine halbe Körbchengröße vergrößern. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) in Berlin in einem neuen Behandlungsratgeber hin. Das entspreche einem durchschnittlichen Zuwachs von 100 bis 150 Millilitern je Brust pro Operation.

Für eine ganze Körbchengröße mehr müsste sich eine Patientin also zweimal behandeln lassen. Dazwischen ist eine Wartezeit von drei Monaten nötig. Denn es dauert der DGÄPC zufolge zwei bis drei Monate, bis die behandelte Brust ihre endgültige Form angenommen hat. Der Grund: Es wachsen nie alle gespritzten Fettzellen an, einen Teil baut der Körper wieder ab. Außerdem ist die Brust nach der OP mehrere Wochen stark geschwollen.

Bei der Eigenfettbehandlung werden zunächst Fettzellen durch Absaugen aus Fettdepots an Körperstellen wie Hüften oder Oberschenkeln gewonnen. Die Zellen spritzt der Plastische Chirurg dann fächerförmig in das Unterhautgewebe der Brust und unter den Brustmuskel. Zwar gilt das Verfahren als risikoarm, es kann aber wie bei jedem ärztlichem Eingriff zu Komplikationen kommen. Für den Fall, dass eine nachträgliche Korrektur nötig sein sollte, rät die DGÄPC, im Behandlungsvertrag mit dem Arzt eine eventuelle Nachbehandlung festzulegen.

Quelle: n-tv.de , dpa

Weitere Literatur:

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Nov 01

Cryolipolyse statt Fettabsaugen: Wirksamkeit nicht bestätigt

Speckröllchen durch eine simple Kältebehandlung wegzuzaubern verspricht laut Kurier die sogenannte Cryolipolyse. Wissenschaftliche Belege für die Wirksamkeit der Methode liefern die wenigen existierenden „Studien“ jedoch keine.

Die Cryolipolyse hält nicht, was sie verspricht

Die Cryolipolyse hält nicht, was sie verspricht

Warum kompliziert wenn’s einfach auch geht? Statt Hüftgold und Bauchfett mittels anstrengender Fitnessübungen und gesunder Ernährung zu Leibe zu rücken, soll eine einfache Kältebehandlung dem Körper ästhetischere Formen verleihen. „Cryolipolyse“ – also Fettauflösung durch Kälte – nennen das kommerzielle Anbieter dieser Methode.

Funktionieren soll das, indem die Kältebehandlung Fettzellen unter der Haut schädigt. Auf die Idee kamen Wissenschaftler, als sie beobachteten, dass sich bei kleinen Kindern durch die Kälte von Eislutschern in seltenen Fällen das Unterhaut-Fettgewebe der Wangen entzünden kann. Mediziner verwenden dafür die Bezeichnung Kälte-Panniculitis [6]. Tage bis Wochen nach der Kältebehandlung sollen die Fettzellen schließlich absterben. Laut Kurier sei der Behandlungserfolg der Cryolipolyse zur Fettreduktion wissenschaftlich bestätigt.

Das ist er jedoch keineswegs, denn bisher veröffentlichte Studien dazu sind äußerst mangelhaft. Ob die Methode wirksam Körperfett reduzieren kann, lässt sich anhand ihrer Ergebnisse nicht sagen.

Mangelhafte Studien, unvollständige Daten

Das wichtigste Kriterium, um die Wirksamkeit einer Behandlung zu bestätigen, ist der Vergleich mit einer Scheinbehandlung oder einer bereits etablierten Behandlung. Dabei teilen Forscher Studienteilnehmer per Zufall einer Behandlungsgruppe oder einer Kontrollgruppe zu. Der Vergleich mit einer solchen Kontrollgruppe fehlt aber in allen bisher veröffentlichten Untersuchungen [1] [2] [3] [4].

In drei Studien haben die Autoren anhand von Fotografien oder Fettfaltendicke-Messungen Vorher-Nachher-Vergleiche durchgeführt [1] [3] [4]. Ob der Grund für die angeblichen Figurverbesserungen nach drei bis sechs oder zwölf Monaten tatsächlich die Kältebehandlung war, lässt sich durch Vorher-Nachher-Vergleiche ohne eine unbehandelte Kontrollgruppe aber ohnehin nicht feststellen. Denn ob die teilnehmenden Personen nebenbei auch eine Diät gehalten oder durch Sport abgenommen hatten, haben die Studienleiter nicht untersucht.

In zwei der Studien waren diese Vorher-Nachher-Vergleiche zudem nicht objektiv und daher möglicherweise verfälscht. Die beurteilenden Studienleiter wussten nämlich im Vorhinein, welche der Fotos vor und welche nach der Behandlung aufgenommen worden waren [1] [3]. In einer dritten Studie [4] beurteilten drei Studienleiter Vorher-Nachher-Aufnahmen zwar, ohne das Ergebnis bereits zu kennen. Aus nicht näher genannten Gründen wurden jedoch nur die Ergebnisse von sechs der zehn behandelten Personen beurteilt.

Die Verfasser mancher Publikationen gaben auch an, die Dicke der Fettschicht mit der an einer anderen, unbehandelten Körperregion derselben Person verglichen zu haben. Dabei maßen die Versuchsleiter die Dicke von Fettfalten mithilfe einer Schiebelehre. Um welche andere Körperregion es sich dabei gehandelt hat, verraten die Autoren zweier Studien nicht [1] [2]. In einer anderen Studie [4] wurde die Hüfte einer Seite unbehandelt gelassen und mit der behandelten Hüftregion der anderen Seite verglichen – aber eben nur bei sechs von zehn behandelten Personen.

Auch wenn die Autoren bisher veröffentlichter Untersuchungen die Wirksamkeit der Cryolipolyse beschwören – objektiv einschätzen lässt sich diese anhand ihrer Ergebnisse nicht. Aufmerken lassen sollte aber, dass die Verfasser deutlich übergewichtige Personen von vornherein aus den Studien ausgeschlossen haben. In vielen Publikationen ist demnach auch nur von der Behandlung lokal begrenzter Probemstellen die Rede.

Nicht nebenwirkungsfrei

Bei der Cryolipolyse wird die Hautoberfläche mit Vakuum angesaugt und bis zu 60 Minuten auf Temperaturen zwischen minus fünf und plus fünf Grad abgekühlt. Das bleibt nicht ohne Nebenwirkungen. So müssen behandelte Klienten mit Schmerzen rechnen, die in einigen Fällen sehr stark sein können. Häufig treten Rötungen und Taubheitsgefühle auf, die über Wochen anhalten. Gelegentlich verändert sich für bis zu zwei Monate auch die Berührungsempfindlichkeit der behandelten Stelle [1] [2] [4]. Forscher vermuten zudem, dass durch den körpereigenen Abbau abgestorbener Fettzellen Leber- und Blutfettwerte ungünstig beeinflusst werden. So können durch die Cryolipolyse-Behandlung möglicherweise die Werte des „guten“ HDL-Cholesterins über einige Wochen absinken [5].

(für den Inhalt verantwortlich: B. Kerschner, J. Wipplinger, P. Mahlknecht )

Information zu den wissenschaftlichen Studien

[1] Shek u.a. (2012)
Studientyp: nicht-kontrollierte Studie
Teilnehmer: 33
Studiendauer: bis zu 5 Monate
Fragestellung: Führt Cryolipolyse zu einer Reduktion des Fettanteils in Bauch- und Hüftgegend?
Mögliche Interessenskonflikte: keine offengelegt

Shek SY, Chan NP, Chan HH. Non-invasive cryolipolysis for body contouring in Chinese–a first commercial experience. Lasers Surg Med. 2012 Feb;44(2):125-30. (Zusammenfassung der Studie)

[2] Dierickx u.a. (2013)
Studientyp: nicht-kontrollierte Studie
Teilnehmer: 518 (davon Fettdicke-Messung bei 49 nicht-fettleibigen Patienten mit lokalen Körperfettdepots)
Studiendauer: 3 Monate
Fragestellung: Führt Cryolipolyse zu einer Reduktion lokaler Körperfettdepots?
Mögliche Interessenskonflikte: keine offengelegt

Dierickx CC, Mazer JM, Sand M, Koenig S, Arigon V. Safety, tolerance, and patient satisfaction with noninvasive cryolipolysis. Dermatol Surg. 2013 Aug;39(8):1209-16. (Zusammenfassung der Studie)

[3] Ferraro u.a. (2012)
Studientyp: nicht-kontrollierte Studie
Teilnehmer: 50
Studiendauer: 12 Monate
Fragestellung: Führt Cryolipolyse in Kombination mit mechanischer Schockwellenbehandlung zu einer Reduktion lokaler Körperfettdepots?
Mögliche Interessenskonflikte: keine offengelegt

Ferraro GA, De Francesco F, Cataldo C, Rossano F, Nicoletti G, D’Andrea F. Synergistic effects of cryolipolysis and shock waves for noninvasive body contouring. Aesthetic Plast Surg. 2012 Jun;36(3):666-79. (Zusammenfassung der Studie)

[4] Coleman u.a. (2009)
Studientyp: nicht-kontrollierte Studie
Teilnehmer: 10
Studiendauer: 6 Monate
Fragestellung: Führt Cryolipolyse zu einer Reduktion lokaler Körperfettdepots und wirkt sie sich negativ auf lokale Nervenfasern aus?
Mögliche Interessenskonflikte: finanziert durch Zeltiq Aesthetics, einem Hersteller von Cryolipolysegeräten

Coleman SR, Sachdeva K, Egbert BM, Preciado J, Allison J. Clinical efficacy of noninvasive cryolipolysis and its effects on peripheral nerves. Aesthetic Plast Surg. 2009 Jul;33(4):482-8. (Zusammenfassung der Studie)

[5] Klein u.a. (2009)
Studientyp: nicht-kontrollierte Studie
Teilnehmer: 40
Studiendauer: 12 Wochen
Fragestellung: Führt Cryolipolyse zu einer Änderung der Blutfettwerte oder Leberwerte?
Mögliche Interessenskonflikte: Studie finanziert von Zeltiq Aesthetics, einem Hersteller von Cryolipolysegeräten, mehrere Autoren erhielten finanzielle Zuwendungen von Zeltiq Aesthetics oder sind Angestellte der Firma

Klein KB, Zelickson B, Riopelle JG, Okamoto E, Bachelor EP, Harry RS, Preciado JA. Non-invasive cryolipolysis for subcutaneous fat reduction does not affect serum lipid levels or liver function tests. Lasers Surg Med. 2009 Dec;41(10):785-90. (Zusammenfassung der Studie)

Weitere wissenschaftliche Quellen

[6] Lee L (2013). Panniculitis: Recognition and diagnosis. In Ofori A O (ed.). UpToDate. Abgerufen am 17. 9. 2013 unter http://www.uptodate.com/contents/panniculitis-recognition-and-diagnosis

 

Quelle: medizin-transparent.at

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Okt 24

Brustvergrößerung: Die Vor- und Nachteile im Überblick

Brustvergrösserung ist ein Thema mit dem sich viele Frauen beschäftigen

Brustvergrösserung ist ein Thema mit dem sich viele Frauen beschäftigen

Brustvergrößerung – Brustvergrößerung ist eine Thematik, mit der sich viele Frauen beschäftigen. Oft sind es persönliche Einschnitte und Veränderungen wie eine Schwangerschaft oder Krankheit, die die Unzufriedenheit mit der eigenen Brust verstärken und den Gedanken an eine Brustvergrößerung aufkommen lassen. Allerdings sollte man die Vor- und Nachteile solch einer Vergrößerung sorgfältig überdenken und sich gründlich über die unterschiedlichen Methoden informieren, da auch eine Schönheitsoperation wie die Brustvergrößerung ein chirurgischer Eingriff ist.

Eine Schönheitsoperation mit Vor- und Nachteilen

Eine als zu klein empfundene Brust stellt oft eine große Belastung für die Psyche der betroffenen Frau dar. Eine Brustvergrößerung kann hier zu einem neuen Selbstwertgefühl verhelfen und von einem oft jahrelangen Leidensdruck befreien. Wer sich attraktiv und schön fühlt, strahlt diese Sicherheit auch aus und wird dementsprechend auftreten. Mode, Auftreten und natürlich die Flirtwirkung auf die Männerwelt sind alles Faktoren, die sich durch eine Brustvergrößerung positiv verändern können. Ein neues Körpergefühl und eine andere Ausstrahlung können so die positiven Effekte des Wunschdekolletés nach einer Brustvergrößerung sein.

Gut informiert zur passenden Entscheidung

Vergessen darf man allerdings nicht, dass die Brustvergrößerung eine Schönheitsoperation ist, die alle Risiken und Nebenwirkungen eines chirurgischen Eingriffs beinhaltet. Auch ist diese Vergrößerung nicht einfach wieder rückgängig zu machen, sollte man unzufrieden mit dem Ergebnis sein.

Je nach Methode der Brustvergrößerung müssen nach 10 bis 16 Jahren die Implantate ausgetauscht werden. Eine der häufigsten Komplikationen bei einer Brustvergrößerung ist die Kapselfibrose, bei der sich das Brustgewebe nach der OP schmerzhaft verhärtet. Frauen müssen sich darüber bewusst werden,  dass die vergrößerte Brust sich nach der OP anders anfühlen und aussehen kann. Auch Schwangerschaft und Stillzeit können nach einer Brustvergrößerung Probleme mit sich bringen.

Nicht zu unterschätzen sind ebenfalls die hohen finanziellen Kosten eines solchen Eingriffs, die in den wenigsten Fällen von der Krankenkasse übernommen werden und die je nach Methode den Wert eines Kleinwagens haben können.

Quelle: medizin-aspekte.de

Weiterführende Literatur:

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Okt 17

Fettabsaugen: Hals und Kinn

Ein schlanker Hals galt nicht nur bei den Ägyptern als Schönheitsideal schlechthin. Auch in unserer Zeit gelten Veränderungen an Hals und Kinn (man denke beispielsweise an das Doppelkinn) als Schönheitsmakel, der überdies nicht gut vor den Blicken anderer verborgen werden kann. Veränderungen der Kieferlinie (Hängebacken) gelten überdies als ausgesprochene Alterserscheinungen. Kein Wunder also, dass der Wunsch nach einer Fettabsaugung in dieser Region relativ häufig gestellt wird.

Der Hals eignet sich denn auch sehr gut für eine Fettabsaugung. Nebst der Entfernung des lokalen Fettdepots kann durch die postoperativ ausgelöste Hautretraktion häufig auch ein erstaunlicher Lifting-Effekt gesehen werden. Bei sehr starken Hängebacken oder im Falle von Hängebacken, die nicht aufgrund eines lokalen Fettdepots, sondern als Folge der fehlenden Spannkraft der Haut zustande gekommen sind, kann zusätzlich eine Straffung mit dem BodyTite angezeigt sein.

 

Fettabsaugung am Hals bei einem Mann

Fettabsaugung am Hals bei einem Mann ohne Facelift

Fettabsaugung am Hals bei einer Frau

Fettabsaugung am Hals bei einer Frau ohne Facelift

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Okt 17

Neue Studie: Brustvergrösserung verbessert Sex-Leben von Frauen

Eine grössere Brust kann das Selbstbewusstsein steigern

Eine grössere Brust kann das Selbstbewusstsein steigern

Laut einer brasilianischen Studie verbessert eine Brustvergrößerung angeblich das Sex-Leben von Frauen. In der Studie wurden Frauen zwei, vier und 18 Monate nach einer Brustvergrößerung nach ihrem Sexualleben befragt: 80 Prozent gaben vier und 18 Monate nach dem Eingriff an, dass sich ihr Sex-Leben seit der Brustvergrößerung verbessert habe.

Die Forscher vermuten, dass das gesteigerte Selbstbewusstsein der Frauen für das bessere Sexualleben verantwortlich sein könnte. “Ich denke, dass die weibliche Brust ein sehr wichtiger Teil des weiblichen Körpers ist, insbesondere was die Frau selbst über sich denkt und was sie bezüglich ihrer Sexualität empfindet”, sagte der US-Schönheitschirurg David Reath mit Blick auf die Ergebnisse der Studie, für die 45 Frauen befragt wurden.

“Ich denke, dass die weibliche Brust ein sehr wichtiger Teil des weiblichen Körpers ist, insbesondere was die Frau selbst über sich denkt und was sie bezüglich ihrer Sexualität empfindet”, sagte der schweizer Schönheitschirurg Clarence P. Davis mit Blick auf die Ergebnisse der Studie, für die 45 Frauen befragt wurden.

Bei swissestetix, einer der innovativsten Institute für Schönheitsmedizin in er Schweiz, können die Brüste nicht nur mit hochwertigen Silikon-Implantaten, sondern auch mit Eigenfett vergrössert werden. Eigenfett hat den Vorteil, dass es ein körpereigenes Material. Nachteilig wirkt sich die Beschränkung der Füllmenge aus, die keine beliebige Vergrösserung der Brust möglich macht.

Weiterführende Literatur:

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Okt 08

Lippen vergrössern mit Eigenfett

Hier seht Ihr ein paar Fotos einer Lippenvergrösserung mit Eigenfett.

Von der Lippenvergrösserung mit Eigenfett können äusserst schöne Resultate erwartet werden.

In der Praxis wird man für die Volumenvergrösserung der Lippen oftmals einen Filler verwenden. Filler haben den Vorteil, dass sie sehr schnell und flexibel einsetzbar sind. Ausserdem muss für die Verwendung von Fillern nicht zuerst Eigenfett gewonnen werden. Die mit Filler erzielten Resultate haben allerdings eine beschränkte Dauer, wohingegen die Korrektur mit Eigenfett zu einem dauerhaften Ergebnis führt.

Lippenvergrösserung mit Eigenfett. Bilder vorher.

Lippenvergrösserung mit Eigenfett. Bilder vorher.

Lippenvergrösserung mit Eigenfett. Bilder nachher.

Lippenvergrösserung mit Eigenfett. Bilder nachher.

Lippenvergrösserung mit Eigenfett vorher.

Lippenvergrösserung mit Eigenfett vorher.

Lippenvergrösserung mit Eigenfett nachher.

Lippenvergrösserung mit Eigenfett nachher.

 

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